Bekannter Versender

Bekannter Versender werden - ja oder nein?

Die am 29. April 2013 endgültig in Kraft getretene VO (EG) Nr. 300/2008 für Sicherheit in der zivilen Luftfahrt bringt einige Veränderungen für Unternehmen, die Waren per Luftfracht versenden. Um Sendungen weiterhin sicher in die Lieferkette einbringen zu können, ist die behördliche Zulassung als bekannter Versender Voraussetzung. Um Sendungen weiterhin sicher in die Lieferkette einbringen zu können, ist die behördliche Zulassung als bekannter Versender Voraussetzung. Ohne diese Zulassung werden die Frachten als unsicher gekennzeichnet. Die Kontrolle durch den reglementierten Beauftragten ist dann Pflicht. Durch diese zusätzlichen Kontrollen ist mit längeren Standzeiten der Ware zu rechnen. Auch mit höheren Kosten pro Sendung.


Was ist für die Zulassung zu tun?

"Bekannte Versender" müssen einen Nachweis über ihre Vertrauenswürdigkeit und die ihrer Geschäftspartner erbringen. Dokumentiert, gepflegt und überwacht werden die Maßnahmen im Luftfrachtsicherheitsprogramm. Der "Bekannte Versender" muss sicherstellen, dass die gesetzlichen Anforderungen erfüllt werden, z.B. Qualifizierung der Mitarbeiter, Sicherung und Schutz der Produktionsoder Logistikanlage sowie Schutz der Fracht.
Das Luftfrachtsicherheitsprogramm wird dem Luftfahrtbundesamt vorgelegt.


Was bedeutet das heute für Ihr Unternehmen?

Für die Zulassung als bekannter Versender, ist es nötig ein unternehmensspezifisches bekannter Versender-Sicherheitsprogramm (bVSP) zu erstellen. Es müssen Maßnahmen ergriffen werden, die den Schutz von Luftfracht vor dem Zugriff unbefugter Personen sicherstellen. Einen Sicherheitsbeauftragter muss benannt und ausgebildet werden. Das Personal welches Wissen und Zugang zur Luftfracht hat oder sich Wissen verschaffen benötigt eine Schulung. Zum Abschluss wird vom Luftfahrt-Bundesamt (LBA) noch ein behördliches Audit durchgeführt und im Erfolgsfall der Status bekannter Versender verliehen.

 

Wie aufwendig ist es den Status bekannter Versender aufrecht zu erhalten?

Um den Status bekannter Versender zu behalten ist ein effektives Monitoring nötig. Sicherheitsrelevante Veränderungen im Unternehmen sind dem LBS rechtzeitig anzuzeigen. Es müssen jährlich interne Audits selbstständig durchgeführt werden. Die verantwortlichen Mitarbeiter müssen stets den aktuellen Informationsstand haben und über mögliche Änderungen informiert sein.


Wo finden Sie Unterstützung?

Der Verlag Carl H. Dieckmann hilft Ihnen bei den Entscheidungen und anstehenden Maßnahmen! In Zusammenarbeit mit der AOB GmbH beantworten wir gemeinsam mit Ihnen die Fragen: Muss ich "Bekannter Versender" werden? Was ist dann konkret zu tun? Wie kann ich die Synergien zum AEO S/F beim "Bekannten Versender" nutzen? Sind meine Sicherheitsmaßnahmen ausreichend? Wo kann ich mich zum Luftfahrtsicherheitsbeauftragten ausbilden lassen? Mit welcher Software kann ich mein Sicherheitsprogramm einfach und zuverlässig verwalten? Vom Kompaktseminar bis hin zur kompletten Unterstützung bei der Antragstellung beim LBA - wir sind für Sie da! Gerne machen wir Ihnen ein konkretes Angebot, wie wir Sie unterstützen können.

Ihr Ansprechpartner
Wolfgang Retzlaff
Fon 040/369874-22
retzlaff@verlagsmail.de

Suche

Newsletter

Warenkorb

Sie haben noch keine Artikel in Ihrem Warenkorb.

Warenkorb »

Anmelden / Registrieren